Rennwochenende Sachsenring 07.09.18 – 09.09.18

Die ADAC GT Masters Saison 2018 neigt sich dem Ende zu. Das zweitletzte Rennwochenende fand vergangenes Wochenende am Sachsenring statt. Das Highlight für Ricardo Feller war eine sehenswerte Aufholjagd im Samstagsrennen. Gerade am Sachsenring und bei der hohen Leistungsdichte ist dies bemerkenswert.

Auch der Sachsenring ist eigentlich dafür bekannt, eine Audi-Strecke zu sein. Die Training-Sessions waren schwierig, denn das Wetter änderte sich ständig - von starkem Regen bis Sonnenschein war alles dabei. Natürlich hatten alle Piloten mit diesen Bedingungen zu kämpfen. Ricardo Feller und Christopher Haase waren am Freitagabend zufrieden und freuten sich auf die anstehenden Qualifikationen.

 

In der Quali am Samstag wurde die Absicht einer zu erwartenden Topplatzierung erneut durch langsame Fahrzeuge, die ihre Reifen aufwärmten, behindert. Leider lässt sich das schwierig planen. Trotz Bestzeiten im ersten Sektor musste Ricardo zweimal die Runde abbrechen und so reichte es noch für Platz 14. Wie gewohnt lässt sich der Junge davon nicht irritieren, es spornt in umso mehr zu Bestleistungen an. Die Überholmanöver von P14 bis auf Rang 8 waren sodann bemerkenswert und entlockten nicht nur dem Teamchef Peter Mücke starke Komplimente. Christopher Haase brachte diesen 8. Platz nach dem Fahrerwechsel ins Ziel. Top Leistung!

 

In der Sonntags-Quali erging es Christopher kaum anders, auch er erwischte keine freie und somit zufriedenstellende Runde. Den Start am Nachmittag nahm er von Platz 11 in Angriff.

Das Rennen wird als Chaos-Rennen in die ADAC GT-Masters-Geschichte eingehen. Es war geprägt von vielen Unfällen, Ausfällen und Unterbrechungen; ein paar Glückspilze bekamen in den Wirren einer einmaligen Boxenstopp-/Safetycar-Fügung gar etliche Plätze geschenkt. Das Feld war wie umgedreht. Für Audi Nr. 25 fügten sich ein paar unglückliche Ereignisse zusammen. In der ersten Kurve nach dem Start gab es eine unausweichliche Situation für Christopher, wobei die Front ramponiert wurde. In Ricardos Stint war es ein Reifenschaden, der das Rennen leider, auf Platz 7 ½ (😊) liegend, frühzeitig beendete.

 

Ricardo Feller: "Insgesamt war es ein kniffliges Wochenende für uns. Wir hatten von Anfang an ein gutes Auto, konnten die Pace aber nicht ganz umsetzen. In beiden Qualifyings hatten wir Verkehr und unsere Rundenzeiten haben nicht dem entsprochen, was wir eigentlich draufgehabt hätten. Ich bin am Samstag von 14 gestartet und wir haben das Rennen auf Rang acht beendet - damit können wir sehr zufrieden sein. Am Sonntag ging es von Platz elf in dieses komplette Chaosrennen mit vielen fragwürdigen Manövern und Situationen. Wir lagen kurz vor Ende auf Rang neun, als ich das Auto nach einem Reifenschaden abstellen musste. Es ist schade um die Punkte, aber wir müssen nach vorne schauen."

 

Am 21. - 23.9.2018 steht das grosse Finale am Hockenheimring an. Ricardos Vorfreude ist gross und er wird nochmals alles geben.

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