Motul Petit Le Mans - Michelin Racyway Road Atlanta (USA) 09.10.19 - 12.10.19

Als letztes Rennen der Saison 2019 bestritt der 19-jährige Ricardo Feller als jüngster Teilnehmer das 10h Rennen „Petit Le Mans“ in den USA für MONTAPLAST by Land-Motorsport. Poleposition mit neuem Streckenrekord und ein mehr als verdienter 2. Schlussrang waren das starke Resultat nach 10 Stunden.

Das 10h Rennen „Petit Le Mans“ auf dem schnellen und anspruchsvollen Kurs Michelin Raceway Road Atlanta markierte den Saison-Abschluss 2019 für den Aargauer Ricardo Feller. Dem Rennen ging ein einzelner Testtag im September voraus.

 

Team Manager Christian Land wurde für die Auswahl der Fahrer Mies, Morad und Feller belohnt und erwartete nicht weniger als den Sieg in der hart umkämpften GTD-Klasse. Bereits in der Qualifikation zeigte sich, dass das Finale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship ein Zusammenspiel aus Freude und Enttäuschung werden sollte. Durch seinen Speed am Testtag war es an Ricardo Feller, die Qualifikation zu bestreiten. Der Schweizer bedankte sich für das Vertrauen mit einer Pole-Position und gleichzeitig mit einem neuen GT3-Streckenrekord. Das Auto wurde allerdings wegen einem Regelverstoss des Teams (Anfassen des Autos während einer Rot-Phase) nachträglich leider in die letzte Startreihe verbannt.

 

Ricardo liess sich davon nicht entmutigen, im Gegenteil: Nach einer starken Startphase zeigte er während des ersten Stints sein ganzes Können – mit bemerkenswerter Ruhe, kombiniert mit konstantem Speed pilotierte er den Audi in die Top 5. Von diesem Moment an war allen klar, dass das ursprüngliche Ziel eines Sieges wieder möglich war. Leider geriet Teamkollege Christopher Mies in seinem ersten Stint mit einem Ferrari aneinander, woraus eine Durchfahrtsstrafe resultierte. Darauf folgte eine erneute Aufholjagd der drei Top-Piloten und eine Schlussphase, die es in sich hatte. Unter Flutlicht lieferte sich der Audi R8 LMS von MONTAPLAST by Land-Motorsport einen Vierkampf mit der Konkurrenz von BMW, Mercedes und Porsche. Mit einem spektakulären Überholmanöver in der letzten Runde, sicherte Mies dem Team noch den 2. Schlussrang.

 

Ricardo Feller: „Nachdem wir bei ersten Saisonrennen, den 24 Stunden von Daytona, den zweiten Platz nachträglich hergeben mussten, bin ich nun mit dem ersten Podium in Amerika zufrieden – auch wenn wir hätten gewinnen können. Vor allem freut mich, dass ich in der Qualifikation ein Ausrufzeichen setzen konnte. Die Ambiance und die Strecken in den USA sind toll, das würde ich weiterhin gerne erleben.“

 

Für Ricardo ist die Rennsaison 2019 beendet. Nun geht es darum, Körper und Geist zu erholen und sich bereits für die Saison 2020 vorzubereiten.

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