ADAC GT Masters Saison 2020 - BWT Mücke Motorsport mit Ricardo Feller beim Saisonauftakt mit starker Pace

Top-Ausgangslage für Feller und Mücke: Feller gelang ein starker Einstand im BWT Audi R8 LMS #26. Im Training für Junioren und Trophy-Piloten fuhr er die Bestzeit. Auch im zweiten Training mit dem gesamten Feld sprang für Feller und Mücke ein beachtliches Ergebnis heraus. Mit 0,159 Sekunden Rückstand auf die Spitze wurden sie Vierte. Im ersten Qualifying am Samstagmorgen war der Abstand zur Spitze sogar noch geringer - nur 0,149 Sekunden. Im hart umkämpften Feld des ADAC GT Masters bedeutete das Startplatz sieben.

Im Samstagsrennen kam Feller am Ende seines Stints auf einem starken vierten Platz liegend an die Box. Aufgrund eines technischen Problems dauerte der Stopp jedoch länger als geplant und so fiel die #26 zurück. Mücke brachte das Auto auf Position 17 ins Ziel. Die Punkteränge verfehlte er nur knapp. Feller wurde für seine Top-Fahrt immerhin mit zehn Punkten für die Junior-Wertung belohnt. In das zweite Rennen startete Mücke von Rang 25. Die geplante Aufholjagd gestaltete sich schwierig, denn abseits der Ideallinie war die Strecke dreckig. So verpasste das Duo auf Platz 22 erneut nur um wenige Sekunden die Punkteränge. Feller erzielte in der Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahren acht Zähler.

 

Ricardo Feller (BWT Audi R8 LMS #26): "Ich reise mit gemischten Gefühlen vom Lausitzring ab. Wir hatten ein gutes Paket, nur leider konnten wir es nicht in entsprechende Ergebnisse ummünzen. Wir hatten etwas Pech im ersten Rennen. Ich bin auf Platz vier liegend an die Box gekommen und Stefan hätte das sicherlich gut nach Hause bringen können. Aber wir hatten beim Boxenstopp ein technisches Problem und haben dadurch viele Positionen verloren. Im zweiten Rennen konnten wir leider nicht viel ausrichten. Hoffentlich ist in zwei Wochen auf dem Nürburgring das Glück auf unserer Seite, denn die Strecke liegt mir sehr gut."

 

Stefan Mücke (BWT Audi R8 LMS #26): "Wir hatten über das ganze Wochenende hinweg eine gute Pace. Ich bin sehr zufrieden mit Ricardos Leistung im ersten Qualifying. Auch im Rennen fing es gut an. Wir hatten Glück und sind gut durch die turbulente Startphase gekommen. Wir fanden uns in den Top-5 wieder. Beim Boxenstopp haben wir leider durch ein Elektronikproblem Zeit verloren und das hat uns ein sehr gutes Punkteresultat gekostet. Über Nacht haben wir die Lösung gefunden. Dennoch lief es auch am Sonntag nicht so gut. Wir hatten eine gute Fahrzeugbalance, aber wir konnten das im Qualifying nicht umsetzen. Wir hatten auch Pech, weil wir im Verkehr steckten, als unsere Reifen im optimalen Fenster waren. Im Rennen war es schwierig, nach vorne zu kommen, weil die Leistungsdichte so hoch ist. Das Fazit nach diesem Wochenende lautet: Die Pace ist da, aber wir müssen sie vor allem im Qualifying besser umsetzen."

 

Peter Mücke (Teamchef): "Das Wochenende fing gut an. Mit Platz sieben im Qualifying hatte Ricardo eine gute Ausgangslage für das Samstagsrennen. Er kam auf Position vier an die Box. Leider gab es ein technisches Problem und wir haben dadurch Positionen verloren. Später hatten wir noch Pech mit dem Safety Car. Die Qualität der Fahrer und Teams im ADAC GT Masters ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen, das Level ist extrem hoch."

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