ADAC GT Masters Saison 2020 - Ricardo Feller fährt für BWT Mücke Motorsport das erste Juniorenpodium der Saison ein

Die Zahl drei spielte am vergangenen Wochenende eine zentrale Rolle. BWT Mücke Motorsport reiste zur dritten Saisonstation des ADAC GT Masters an den Hockenheimring. In einem Feld von 33 Supersportwagen kämpften  Ricardo Feller und Stefan Mücke im BWT Audi R8 LMS #26 um Punkte und Pokale. Die Trophäe ging nach dem Samstagsrennen an Feller für Platz drei in der Junior-Wertung. Die Punkte sammelte er gemeinsam mit Stefan Mücke als Lohn für Platz elf.

Jubel auf dem Junior-Podium: Feller freute sich nach dem Samstagsrennen in Hockenheim über Platz drei in der Wertung für Fahrer unter 25 Jahren. Bereits im Freien Training für Junioren und Trophy-Piloten hatte der Schweizer mit Platz zwei seine Pace unter Beweis gestellt. Nur 0,090 Sekunden fehlten ihm auf die Bestzeit in dieser Session. Im ersten Qualifying mit allen 33 Piloten fuhr Feller einen starken zehnten Platz heraus. Gerade einmal eine halbe Sekunde lag er hinter der Spitze. Mit Platz elf sammelten Feller und Mücke im Samstagsrennen ihre ersten fünf Zähler der Saison.
Im zweiten Lauf gelang dem Duo im BWT Audi R8 LMS #26 von Startplatz 32 aus eine starke Aufholjagd. Trotz einer leichten Beschädigung am Auto nach einer Berührung mit einem Konkurrenten verbuchten Mücke und Feller am Ende Position 21.

 

Ricardo Feller (BWT Audi R8 LMS #26): "Mein zehnter Platz im Qualifying, der elfte Rang im Rennen und das Junior-Podium waren am Samstag ein Schritt in die richtige Richtung. Ich möchte aber noch mehr erreichen und werde dafür kämpfen. Der Sonntag war leider nicht so positiv. Wir sind von hinten gestartet und nicht so weit nach vorne gekommen, wie ich mir das erhofft hatte. Wir müssen noch ein paar Punkte abarbeiten und am Ball bleiben, denn das Level ist dieses Jahr extrem hoch. Wir haben großes Potential, weiter nach vorne zu kommen - wo wir eigentlich hingehören."

 

Stefan Mücke (BWT Audi R8 LMS #26): Stefan Mücke (BWT Audi R8 LMS #26): "Das Samstagsrennen ist gut verlaufen. Die Punkte und das Junior-Podium für Ricardo waren ein zufriedenstellendes Ergebnis. Darauf wollten wir am Sonntag aufbauen. Das hat leider nicht geklappt. Wir haben nichts am Auto verändert und trotzdem war die Performance nicht mehr wie am Vortag. Wir müssen analysieren, woran das lag. Es könnte etwas mit den Reifen zu tun haben, denn wir hatten weder im Qualifying noch im Rennen den nötigen Grip. Wir konnten ein paar Plätze gutmachen, aber mehr war bei der Ausgangslage einfach nicht drin."

 

Michael Weiss (Technischer Leiter): "Der Samstag war unser Highlight. Endlich war unsere eigentliche Form klar zu erkennen. Ricardo ist mit Startplatz zehn ein wichtiger Schritt gelungen, denn im Qualifying muss man so weit vorne wie möglich sein. Die Abstände sind nach wie vor sehr gering. Der Lohn für Ricardo war Platz drei auf dem Junior-Podium. "

Peter Mücke (Teamchef): "Mit dem Ergebnis vom Samstag bin ich zufrieden. Bei den geringen Zeitabständen im ADAC GT Masters ist ein Resultat im Bereich der Top-10 aller Ehren wert. Besonders freut mich, dass dabei auch ein Junior-Podium für Ricardo herauskam. Das zweite Rennen war natürlich von Anfang an schwierig, weil wir aus dem hinteren Feld gestartet sind. In den Zweikämpfen kam es zu ein paar Schäden. Bei dieser hohen Leistungsdichte ist das aber kaum zu vermeiden. Wir hatten einfach ein gemischtes Wochenende - der erste Teil gut, der zweite nicht so gut. Positiv ist, dass unsere Junioren eine gute Leistung abgeliefert haben."

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